Orthopädisches Zentrum Alexanderstraße

Aktuelle Hinweise

Liebe Patientinnen und Patienten, unsere Praxis ist vom 27. bis 29. Dezember 2017 wegen Urlaub geschlossen. In dringenden Fällen werden wir vertreten durch:

Dres. Vogeley, Liakos

Löwenstrasse 42 A, 70597 Stuttgart-Degerloch

Tel 0711 - 76 60 61

Ab dem 2. Januar 2018 sind wir wieder zu den üblichen Sprechzeiten da!

Unsere Sprechzeiten

Montag bis Freitag
7:30 - 13:00
Montag, Dienstag, Donnerstag:
14:00 - 18:00

Besondere Sprechstunden

Dienstags und Donnerstags: 14:00 - 15:00
Sonographie der Säuglingshüfte
Nachmittags und in den Schulferien
Kinder & Schüler
Montags ab 15:00
Gipsverbände
Dienstags und Donnerstags: 15:00 - 18:00
Einlagen & Hilfsmittel
Nach Absprache:
Wirbelsäule & Fehlstellungen

Stefan Lux

Stefan Lux

Portrait Stefan Lux

Stefan Lux – Facharzt für Orthopädie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Beruflicher Werdegang

Studium der Humanmedizin an den Universitäten Marburg und Freiburg
1997
Approbation als Arzt
1998-2000
Ausbildung Allgemeinchirurgie am Katharinenhospital Stuttgart
2000-2003
Ausbildung Orthopädie und Handchirurgie an der Baumann-Klinik Stuttgart
2003-2010
Ausbildung Orthopädie, Kinderorthopädie, Unfallchirurgie Olgahospital Stuttgart
2003-2010
Dozent am Katharinenhospital Stuttgart zur Ausbildung von Krankenschwestern, sowie an der Physiotherapeutenschule
2006
Fachkunde im Strahlenschutz (Notfalldiagnostik, Röntgendiagnostik der Extremitäten, Röntgendiagnostik des gesamten Skeletts)
Mitglied im BVOU (Bundesverband der Orthopäden und Unfallchirurgen)
2007
Facharzt für Orthopädie, sowie Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
2011
Niederlassung in eigener Praxis
Zusatzbezeichnung für Akupunktur
2014
Fachberater Ultraschalldiagnostik bei der Qualitätssicherungskommision der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Danksagung

Website und Portraitfoto Stefan Lux von two tribes

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Praxis

So finden Sie uns

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

In der Nähe unserer Praxis befinden sich folgende Haltestellen:

  • Falbenhennenstraße: Buslinie 43
  • Bopser: U-Bahnen U5, U6, U7, U12

Anfahrt mit dem Auto

Für Patienten bieten wir drei ausgeschilderte Parkplätze, gleich in der Einfahrt neben dem Praxiseingang.

Im Stuttgarter Süden erlaubt Ihnen das städtische Parkraummanagement kostengünstiges Parken in der näheren Umgebung unserer Praxis (Gratis für 30 Minuten mit der Brötchentaste, ansonsten 10 Cent für 8 Minuten, maximale Parkdauer 2 Stunden).

Das nächstgelegene Parkhaus befindet sich beim Kreisverkehr an der Kreuzung Wilhelm-/Olgastraße, unter dem REWE-Supermarkt, ca. 5 Minuten zu Fuß von unserer Praxis.

Diagnose

Digitales Röntgen

Das Röntgen ist seit gut 100 Jahren etabliert und weit verbreitet, um Bilder aus dem Inneren des Patienten zu erhalten, insbesondere von Knochen. Dennoch hat das klassische Röntgen auch Nachteile – für Patienten und für den Arzt:

  • Die Strahlenbelastung ist auf Dauer schädlich für den Patienten.
  • Bei der Entwicklung der Bilder entstehen giftige chemische Abfälle.
  • Ein einmal entwickeltes Röntgenbild kann nicht mehr verbessert werden.

Beim modernen digitalen Röntgen wird die Aufnahme direkt im Computer gespeichert, ohne Umweg über Filmplatten und Labore. Dieses Verfahren hat viele Vorteile gegenüber der klassischen Methode:

  • Die Strahlenbelastung ist meist geringer.
  • Ein digitales Röntgenbild ist in wenigen Sekunden „entwickelt“.
  • Es fallen keinerlei Abfälle mehr an.
  • Die Bilder können im Computer nachbearbeitet werden, z.B. durch Vergrößern, Kontrastverstärkung oder Aufhellen.
  • Spezielle Software erlaubt großformatige Aufnahmen, z.B. das gesamte Bein oder die Wirbelsäule.
  • Das Archivieren und Weitergeben an Arztkollegen und Kliniken ist schnell und einfach.

Ultraschall/Sonographie

Eine Ultraschall-Untersuchung (unter dem Fachbegriff Sonographie) geht schnell, liefert sofort Bilder und ist für den Patienten völlig unschädlich. In der Orthopädie zeigt sie neben Knochenstrukturen auch den Zustand von Muskeln und Sehnen, sowie Flüssigkeitsansammlungen, z.B. in Gelenken.

Ultraschall kann als besonders schonende Untersuchungsmethode viel öfter eingesetzt werden als Röntgen oder Computer-Tomographie. Zudem liefert Ultraschall auch Live-Bilder aus dem Körper, z.B. wenn Gelenke bewegt werden.

Bei Säuglingen wird seit Jahren die Entwicklung der Hüftgelenke per Ultraschall geprüft (im Rahmen der U3-Untersuchung), damit Fehlstellungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.

Knochendichtemessung

Knochenschwund (Osteoporose) gehört leider weltweit zu den häufigsten Erkankungen. Jede dritte Frau und jeder fünfte Mann über 50 sind davon betroffen. Zu den Folgen dieser – leider schleichend und oft unbemerkt einsetzenden – Krankheit zählen ein höheres Risiko für Knochenbrüche mit Komplikationen, sowie gebückte Körperhaltung.

Die Ursachen sind vielfältig, von natürlichen Altersprozessen über falsche Ernährung bis hin zu genetischen und hormonellen Einflüssen. Bei frühzeitiger Diagnose lässt sich der Verlauf deutlich mildern und durch verschiedene therapeutische Maßnahmen positiv beeinflussen (z.B. Ernährungsumstellung, sportliche Aktivitäten oder Medikamente).

Zur Diagnose wird einem ausführlichen Patientengespräch (Anamnese), sowie eine gezielte körperliche Untersuchung durchgeführt, ggf. ergänzt durch Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule.

Die eigentliche Knochendichtemessung wird durchgeführt gemäß den Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Gesellschaft für Osteologie. Dazu wird das DXA-Verfahren angewandt (dual X-Ray absorptiometry). Dieses Gerät bestimmt den Mineralgehalt der Knochen an der Lendenwirbelsäule und den Hüften.

Im Verlauf einer Therapie wird die Knochendichtemessung mehrfach wiederholt, um den Erfolg der Maßnahmen zu verfolgen.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten nur dann, wenn bereits ein Knochenbruch auftrat oder zur Therapiekontrolle alle fünf Jahre. Die meisten privaten Krankenversicherer kommen für die anfallenden Therapiekosten auf.

Kinder- und Jugendvorsorge

Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist die rechtzeitige Diagnose von Fehlstellungen und Fehlhaltungen entscheidend: Denn während der Wachstumsphase kann ein Problem häufig mit einfachen Übungen, Physiotherapie oder Hilfsmitteln wie Schuh-Einlagen korrigiert werden.

Im Zentrum der Vorsorgeuntersuchungen zwischen dem Säuglingsalter und dem 13. Lebensjahr stehen dabei:

  • Wirbelsäule (z.B. Skoliose, Kyphose, Gleitwirbel, Rundrücken)
  • Beine und Füße (z.B. X- und O-Beine, Klumpfuß, Beinlängenunterschiede)
  • Hüfte (z.B. Hüftdysplasie bei Säuglingen, Hüftluxation)
  • Stoffwechselstörungen (z.B. Rachitis)
  • Neuromuskuläre Störungen (z.B. Spastik, Muskeldystrophie)
  • Gutartige und bösartige Weichteil- und Knochentumore

Die Vorsorgeuntersuchungen werden sowohl von den gesetzlichen, als auch den privaten Krankenkassen übernommen. In Baden-Württemberg ist seit 2017 eine orthopädische Vorsorgeuntersuchung auch für das 11. und 12. Lebensjahr eingeführt worden.

Sportvorsorge

Sowohl bei Jugendlichen, als auch bei Erwachsenen ist es sinnvoll, vor Beginn einer sportlichen Aktivität eine gezielte Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen. Damit wird die Gefahr von Sportverletzungen vermindert und das Training kann auf individuelle Schwachstellen optimiert werden.

In diesem Rahmen übernehmen wir die sportorthopädische Vorsorgeuntersuchung mit zwei Schwerpunkten:

  • Untersuchung des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates zur Erkennung von Fehlanlagen im Bereich der Wirbelsäule, sowie Präarthrosen von Gelenken
  • Detaillierte Muskelfunktionsdiagnostik zur Erkennung von Muskelschwächen und Verkürzungen

Die Untersuchungskosten werden von den privaten Krankenversicherungen im Allgemeinen erstattet. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen oft anteilige Kosten, wenn dadurch andere Vorsorgeuntersuchungen abgedeckt werden (z.B. Check-up 35). Mehrere gesetzliche Krankenkassen übernehmen inzwischen auch die Kosten von sportmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen bis zu bestimmten Höchstsätzen.

Gutachten

Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten bei der Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen oder Schadensersatzforderungen nach einem Unfall. Dafür bieten wir die Erstellung medizinischer Gutachten an, zum Beispiel für:

  • Feststellung des Grades einer Behinderung (GdB)
  • Minderungsgrad der Erwerbstätigkeit (MdE)
  • Berechnung des angemessenen Schadensersatzes

Therapie

Operationen

Im Chirurgie-Centrum Bad Cannstatt führen wir vor allem ambulante Operationen an Händen und Füßen durch, zum Beispiel:

  • Ringbandspaltung bei Sehnenscheidenentzündung
  • Behandlung des Karpaltunnelsyndroms
  • Entfernung von Ganglien am Handgelenk und Sehnenscheiden
  • Metallentfernung bei der Nachsorge von Knochenbrüchen
  • Behandlung von Hammer- und Krallenzehen, sowie Hallux valgus

Schmerztherapie

Viele orthopädische Krankeitsbilder verursachen akute oder chronische Schmerzen, z.B. im Rücken, in den Gelenken oder Muskelsträngen. Die moderne Schmerztherapie bietet heute viele Ansätze zur schnellen, schonenden und dauerhaften Behandlung von Schmerzen, ohne dass eine Operation nötig ist:

  • Einnahme von Schmerztabletten oder -tropfen
  • Schmerzlindernde Pflaster
  • Gymnastik, Physiotherapie und Bewegungstherapie
  • Manualtherapie und Chiropraxis
  • Akupunktur
  • Stosswellentherapie
  • Direktes Einspritzen von Schmerzmitteln in Gelenke, Muskeln oder Nervenzentren (Infiltration)

Sowohl gesetzliche, wie auch private Krankenkassen übernehmen hier in den meisten Fällen die Behandlungskosten.

Stosswellentherapie

Seit über 15 Jahren werden Nieren- und Gallensteine mit Stosswellen (mechanische Impulswellen) erfolgreich behandelt – ganz ohne operativen Eingriff. Aufgrund dieser guten Erfahrungen wurden andere Einsatzmöglichkeiten erforscht. Dabei fand man auch positive Wirkungen bei der Behandlung von Gelenkschmerzen. So werden in der Orthopädie heute viele verbreitete Krankheitsbilder mit der Stosswellentherapie behandelt, zum Beispiel:

  • Tennisarm oder Golfer-Ellenbogen
  • „Kalkschulter“
  • Reizung der Achillessehne
  • Entzündung und Reizung der Sehnen an Schultergelenk oder Hüfte
  • Fersensporn

Moderne Stosswellengeräte erzeugen genau fokussierbare Impulse von sehr hoher Energie und werden direkt auf der Haut angewandt. Im Gewebe regen die Stosswellen Stoffwechselvorgänge an, fördern die Durchblutung und unterstützen das Knochenwachstum.

Typischerweise dauert eine Behandlung 5 bis 15 Minuten und wird drei- bis fünfmal im Abstand von einer Woche wiederholt. Abgesehen von gelegentlichen Rötungen und Schwellungen an den behandelten Hautstellen verursacht das keine Nebenwirkungen.

Die Stosswellentherapie hat sich als schonende Alternative zu risikoreichen Operationen bewährt, besonders bei chronischen Krankheitsverläufen. Da der Wirkmechanismus im Körper noch nicht genau erforscht ist, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nicht die Behandlungskosten. Viele Privatkassen erstatten jedoch die Behandlung, vor allem als kostengünstige Alternative zur Operation.

Extensionsbehandlung

Bei Problemen mit Hals, Schulter und Nacken bietet sich die besonders schonende Extensionsbehandlung an, hier mit der sogenannten Glissonschlinge.

Dabei wird die Halswirbelsäule über einen Seilzug längs etwas gestreckt. Diese Streckung zieht die Halswirbel auseinander, was die dazwischenliegenden Bandscheiben spürbar entlastet. Gleiches gilt auch für die umgebenden Bänder, Gelenkkapseln und die angebundene Muskulatur.

Diese Behandlung kann belastungsbedingte Schmerzen lindern, z.B. Muskel-Verspannungen in Schultern und Nacken. Verschobene Bandscheiben können sich wieder zurückziehen, Entzündungen der Wirbelsäulenbänder und Gelenkkapseln bilden sich zurück.

Arthrosebehandlung mit Hyaluronsäure

Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenk-Erkrankung – zwei Drittel aller Menschen über 65 sind davon betroffen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind heute vielfältig, von Gymnastik, orthopädischen Schuhen, Schmerzmitteln bis zu Operationen und Gelenkprothesen.

Alternativ oder auch ergänzend zu diesen Therapien wird in der Orthopädie auch Hyaluronsäure eingesetzt. Diese Substanz kommt im Körper natürlich vor, z.B. in der Haut, in den Augen und in den Gelenken. Hyaluronsäure sorgt in den Gelenken für eine gute „Schmierung“, wenn sie sich bewegen. Bei der Arthrose wird diese Gelenkschmiere langsam verbraucht bzw. verunreinigt und der schützende Knorpel nutzt sich ab. Am Ende reibt sogar Knochen auf Knochen – was sehr schmerzhaft ist und die Beweglichkeit einschränkt.

Bei dieser Behandlung wird in das betroffene Gelenk von außen Hyaluronsäure eingespritzt. Dadurch wird die verbrauchte bzw. geschädigte Gelenkschmiere ganz gezielt wieder aufgebaut. Auch der Knorpel kann sich dadurch wieder etwas erholen und Entzündungen gehen zurück.

Die Injektion von Hyaluronsäure ist in jedem Stadium der Arthrose möglich und auch in jedem größeren Gelenk, z.B. Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter, Ellbogen und Handgelenk. In machen Fällen ist auch die Behandlung von Fingergelenken und Zehen möglich. Die Spritze ist nicht schmerzhafter als im Gesäß.

Eine Behandlung umfasst normalerweise zwei bis fünf Spritzen im Abstand von jeweils einer Woche. Die Wirkung hält dann anschließend sechs bis 12 Monate an – je nach Grad der Arthrose als die Behandlung begonnen wurde.

Die Behandlungskosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und müssen daher vom Patienten selbst als individuelle Gesundheitsleistung getragen werden. Die meisten privaten Krankenversicherer kommen für die anfallenden Therapiekosten in vollem Umfang auf.

Akupunktur

In der Orthopädie kann die Akupunktur zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden. Die traditionelle chinesische Medizin nutzt die Akupunktur bereits seit über 2000 Jahren. Groß angelegte wissenschaftliche Studien haben inzwischen die Wirksamkeit nachgewiesen, auch wenn über die genauen biologischen Wirkmechanismen nach wie vor geforscht wird.

Eine Akupunktur-Behandlung findet in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre statt. Je nach Ziel der Behandlung werden fünf bis 20, sehr dünne und flexible Akupunkturnadeln in bestimmte Hauptpunkte gestochen. Das ist völlig schmerzlos und nicht mit Injektionen zu vergleichen. Die Nadeln verbleiben etwa 20-30 Minuten in der Haut, bevor sie entfernt werden.

Schon nach kurzer Zeit setzt ein leichtes Wärmegefühl ein, eventuell auch ein Kribbeln. Am Ende steht ganz allgemein ein Gefühl der Besserung und Erleichterung, Schmerzen gehen stark zurück oder verschwinden ganz.

Im Vergleich zu klassischen Schmerzmedikamenten wirkt Akupunktur schnell, oft auch dauerhaft, belastet den Organismus nicht und ist frei von Nebenwirkungen.

Die Behandlungskosten werden dann von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn die Lendenwirbelsäule oder die Kniegelenke betroffen sind. Bei anderen Anwendungen müssen die Patienten die Kosten selbst als individuelle Gesundheitsleistung tragen. Die meisten privaten Krankenversicherer kommen für alle anfallenden Therapiekosten auf.